Für die Schulsozialarbeit der Hugo Kükelhausschule, der GMS Thomas Mann, des Editha Gymnasiums und der GMS Wilhelm Weitling ging es in der ersten Ferienwoche auf die Havel. Mit je zwei Schüler*innen in insgesamt 4 Kanus paddelten sie drei Tage lang. Am Dienstag starteten sie mit dem Auto in Magdeburg und bauten ihr Lager in Grütz im Havelland auf. Dort lernten sich alle beim gemeinsamen Grillen kennen und entdeckten die kleinste Zahnpasta der Welt. Mittwoch morgens packten sie alle Seesäcke in die Kanus. Wer hätte gedacht, dass so viel Essen, Wasser, Schlafsäcke, Zelte und Menschen da reinpassen. Auf dem Weg nach Molkenberg ging es durch die Schleuse Grütz. An einer wunderschönen Stelle sprangen einige von den Kanus ins Wasser und schwammen eine Runde und andere fanden Schnecken, Muscheln und einen Krebs am Ufer. In Molkenberg angekommen wurden sie von Klapperstörchen begrüßt. Am letzten Tag paddelten sie über einen Seitenarm und begegneten dort keinem einzigen anderen Boot. An der Schleuse Gülpe lasen die Schüler*innen sich selbstständig die Anleitung durch, öffneten die Tore und schleusten die Kanus. Am Ziel, in Strohdene angekommen, gingen alle nochmal in der Havel schwimmen und nach Nudeln mit Pesto dann erschöpft ins Bett. Sie nehmen viele neue Freunde, schöne Momente und Gespräche und ein bisschen Abenteuer mit nach Hause. Außerdem die Erkenntnis, dass Haferbrei mit Zimt und Obst doch ziemlich lecker sein kann. Nach Meinung der Schülerinnen besser als Brot.
































