Allgemeines

Der Spielwagen e.V. arbeitet auf dem Gebiet der Schulsozialarbeit seit 1997. Begonnen hat alles mit dem Landesmodellprojekt an der Olvenstedter Sekundarschule Lea Grundig, die es heute nicht mehr gibt. Dennoch konnte der Verein sein Schulsozialarbeitsangebot stetig erweitern und ausbauen. So wird heute an folgenden Standorten in Magdeburg gearbeitet:

Editha Gymnasium

Gemeinschaftsschule Wilhelm Weitling

Gemeinschaftsschule Oskar Linke

Gemeinschaftsschule Thomas Mann

Salzmannschule

Grundschule Am Elbdamm

Grundschule Salbke

Grundschule Am Grenzweg

Grundschule Am Fliederhof

Grundschule Am Brückfeld

Schule am Wasserfall

Hugo-Kükelhaus-Schule

Förderschule Regenbogen

Förderschule für Körperbehinderte.

Außerdem gibt es einen Arbeitsbereich Schulübergreifende Seminare & Projekte…ab 01.01.2016 mit begrenzter Kapazität.

Fotogalerie >>>…

Leistungsangebot 2014 – 2015 >>>…

Leistungsangebot 2016 – 2018 >>>…

Die Schulsozialarbeit wird gefördert durch die Landeshauptstadt Magdeburg und den Europäischen Sozialfonds (ESF), Programm „Schulerfolg gemeinsam sichern“.

Schulsozialarbeit ist der Begriff für alle Aktivitäten, die dazu geeignet und darauf ausgerichtet sind Konflikte, Benachteiligungen und Diskrepanzen bei SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen in der Schule mit sozialpädagogischen Methoden abbauen zu helfen. In erster Linie sind die SchulsozialarbeiterInnen Ansprechpartner, Ratgeber und Helfer für Schüler in Konfliktsituationen. Sie treten als deren diplomatische Interessenvertreter gegenüber der Schule, den Eltern und dem Jugendamt auf. Flankierend dazu werden den SchülerInnen von den SchulsozialarbeiterInnen zahlreiche Angebote unterbreitet, die die Selbstkompetenz, die Gruppenfähigkeit und das Verhalten in Konfliktsituationen reflektieren und verbessern.

Grundsätzlich orientieren sich die Inhalte und Methoden der Schulsozialarbeit an der Frage: Wie kann man die gegebenen Ressourcen, die Fähigkeiten des einzelnen Schülers, der Eltern, des Kollegiums und der Schulleitung optimal für Lernen und Lernerfolg nutzen? Die Kontakte und Beziehungen des Sozialpädagogen zu den SchülerInnen und LehrerInnen und somit deren jeweils aktuelle Interessen und Bedürfnisse stehen im Vordergrund der Arbeit und gelten als fundamental für die Realisierung der aufgeführten Angebote & Leistungen.

Das Grundkonzept orientiert sich an folgenden drei inhaltlichen Themen:

Erstes Thema:

GERN IN DIE SCHULE GEHEN – Abbau und Vermeidung von Schulunlust, Schulfrust, Schulbummelei und Schulverweigerung

Durch:

  • Präsenz des Sozialpädagogen als Gesprächspartner für jegliche Fragen des Schülerlebens, besonderes Eingehen auf geschlechtsspezifische Aspekte
  • Erkennen von entstehenden Konfliktsituationen und rechtzeitiges präventives und intervenierendes Handeln
  • Einzelfallhilfe & Beratung, Erarbeiten individueller Unterstützungsstrategien
  • Intensive Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und dem Gemeinwesen
  • Fallbezogene Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (z.B. Sozialzentren der Stadt, Beratungsstellen etc.).
  • Konfliktbearbeitung durch den Einsatz von MediatorInnen
  • Belebung des Schulklimas durch frische Pausen- & Freizeitaktivitäten – z.B. gesunde Frühstückspause, Spiele, Jungs- und Mädchenprojekte, Fußball- und Tanz-AG

Konkret:

  • Vorhalten einer regelmäßigen täglichen Sprechzeit inklusive Gesprächsbereitschaft für Schülerinnen, Eltern, Lehrende, insbesondere natürlich vor und nach dem Unterricht und zu Pausenzeiten
  • Erarbeitung und Durchführung von Beratungs- und Bildungsangeboten für Eltern zur Wissensvermittlung, zum Erfahrungsaustausch und zur Erhöhung der Erziehungskompetenz
  • Organisation, Ausbildung und Einsatz von SchülermediatorInnen (Verankerung des Mediationsgedankens in der gesamten Schüler- & Lehrerschaft)
  • Initiierung bedarfsorientierter Projekte, Unterstützung der Schüler bei der Umsetzung eigener Ideen

Zweites Thema:

ANDER(E)S LERNEN – Entwicklung sozialer Kompetenzen, Stärkung des Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens, Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit

Durch:

  • Außerunterrichtliche Bildungsarbeit in Seminarform zu Themen wie Gruppenfindung, Kommunikation, Kooperation und Konfliktlösung, Lebensplanung
  • Persönlichkeitsstärkende Aktionen, Projekte, Veranstaltungen
  • Schulische und außerschulische Gruppenangebote in den Bereichen Kunst, Kultur, Medien
  • Vermittlung von Anregungen, Tipps und Ideen für Lehrer zur Durchführung von Projekttagen und –wochen, Klassenfahrten, Klassenleiterstunden etc.

Konkret:

  • Seminare >Konfliktbewältigung<, >Gruppenfindung<, in allen interessierten Klassen durchführen
  • Weitere Seminarthemen und Gruppenangebote entwickeln und bedarfsgerecht anbieten, beispielsweise das Kompetenztraining für die Klassenstufe 5 und 6
  • Kooperation mit externen Partnern

Drittes Thema:

DEMOKRATIE LERNEN UND LEBEN – Förderung des Demokratieverständnisses durch konkretes demokratisches Handeln und Übernahme von Verantwortung

Durch:

  • Ausbildung und Begleitung von Schülervertretern
  • Einbeziehung der Schüler in alle sie und die Schule betreffenden Entscheidungsprozesse
  • Auseinandersetzung mit Vorurteilen, Diskriminierung und rechtsextremen Anschauungen
  • Übungen zum gewaltfreien Umgang mit Konflikten – Mediation, Streitschlichtung (Initiierung, Ausbildung, Begleitung)

Konkret:

  • Arbeit mit dem Schülerrat, Fortbildung der Schülersprecher u.a. über Funktionen, Aufgaben, Rechte und Pflichten, mit dem langfristigen Ziel der Befähigung zur selbständigen Arbeit; Sicherheit im Umgang mit sich selbst und anderen zu erlangen; das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu stärken; den Mut zu entfalten, die eigene Meinung zu bekennen und angemessen zu vertreten und ein WIR – Gefühl in der Gruppe zu entwickeln. Dafür möglichst jährliche Schülervertreterseminare organisieren.
  • Durchführen von thematischen Schülersprechertreffen
  • Aufbau einer Kooperation mit den Klassensprechern anderer Schulen

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Eine Antwort auf Allgemeines

  1. Hollmann sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Name ist gerrit Hollmann und ich studiere an der FH Münster im Masterstudiengang „Jugendhilfe“. Zur Zeit fertige ich ein imaginäres Marketingkonzept für einen e.V. an. Daher meine Frage ob Sie mir ein paar Tipps zur Erstellung eines solchen Strategieplans geben können?

    Gerrit Hollmann