Musik bringt Menschen zusammen…

…dies war das spontan und sich nebenher einstellende Resultat vom diesjährigen Mediencamp, welches zum zweiten Mal in den Herbstferien im IDA-Arendsee durchgeführt wurde. Es waren über 60 Camp-Teilnehmer, darunter 43 Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichsten Milieus, im Alter zwischen 7-17 Jahren. Die Teilnehmenden konnten zwischen Tanz-, Trommel-, Film- oder Bandworkshop wählen, welche wie auch im letzten Jahr von professionellen Dozenten geleitet wurden.

Neben den Workshops gab es genügend Zeit, um zu relaxen oder das ein oder andere Freizeitangebot wahrzunehmen. Selbst erstellte Regeln und ein gut durchdachter Wochenplan mit festen Essens- und Schlafzeiten gaben allen eine Struktur, in der es Spaß machte zusammen zu leben. Es ist erstaunlich was in einer Woche erreichbar ist und wie viel Lust Kinder und Jugendliche haben englische Texte zu lernen, stundenlang zu üben, bis das Lied oder der Tanz sitzt oder  Geduld zu haben, bis die Filmszene endlich im Kasten ist. Um einen herum wird ständig mit dem Fuß gewippt oder mit den Fingern getrommelt. Der „Cupsong“ erschallt aus dem Essensaal. Alle lernen, üben und sind sehr fleißig – und das in den Ferien!

Ende der Woche – Abschlussabend – die Ergebnisse der letzten Tage werden den anderen Teilnehmenden vorgeführt – Lampenfieber – Aufregung. Der Film soll als erstes gezeigt werden, aber die Datei wird noch exportiert. Die Filmcrew hat, wie im letzten Jahr, bis zur letzten Minute noch geschnitten. Die Technik streikt. Kein Problem. Der Moderator bittet die Reihenfolge zu ändern und die Band präsentiert drei Songs und reißt alle von den Stühlen. Der Gesang ist großartig! Keines der Mitglieder konnte vorher Gitarre, Schlagzeug oder Bass spielen. Riesen Respekt!

Danach kommt die Tanzgruppe „Dancing Shadows“. Die Mädchen und Jungs zeigen vier Tänze. Tolles Outfit! Perfekte Choreographie. Wow! Plötzlich leert sich der Raum, die „Drumliner“ holen ihr Equipment. Lautstark marschieren sie in den Saal, stellen sich auf und präsentieren ihre Stücke, bewegen sich dabei, laufen umher und ordnen sich neu. Man ist mittendrin und will immer mehr. Suchtfaktor!

Ah! Der Film ist fertig und für die Premiere bereit! Das Publikum ist gespannt. Ein Apfel im Netz? Was hat das zu bedeuten? Eine Horrorobstgeschichte, selbst erdacht und mit Moral am Ende. Das Publikum lacht und spendet Applaus! Yeah! Jetzt ist Party angesagt. Schick machen und Nummern tauschen! Am Lagerfeuer ausklingen lassen… Das war wieder ein wunderschönes Camp, welches allen Beteiligten eine Menge an Wissen, Spaß, Gemeinschaftsgefühl und eine große Portion Selbstvertrauen gegeben hat. Großer Dank geht an das Gröniger Bad, an den Paritätischen Wohlfahrtsverband, alle Dozenten, das KJH Oase, Haus Thieberg und alle anderen Unterstützer! Vielen Dank an das Team vom IDA! Bis hoffentlich nächstes Jahr!

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